Weibliche Ejakulation

Weibliche Ejakulation: intensiv die Lust erleben und genießen

Weibliche Ejakulation

Sobald es bei Männern um den Orgasmus geht, sind Fragen in den meisten Fällen nicht nötig, weil man beim Geschlechtsakt sieht, wie dieser aussieht. Wie aber sieht der sexuelle Höhepunkt bei der Frau aus? Auf dem Höhepunkt der Lust sondert die Frau eine Flüssigkeit ab, die mit einem starken Erregungszustand einhergeht. Man spricht von einem Ejakulat, das durch verschiedene kleine Ausgänge am linken und rechten Ende der Harnröhre abgesondert wird. Viele Jahrhunderte vor Christi Geburt beschrieben griechische Gelehrte den Orgasmus der Frau. Die Amerikanerin Deborah Sundahl hat viele Bücher über die weibliche Ejakulation und den G-Punkt geschrieben. Frau Sundahl beschreibt die Geschichte der Lust der Frau, ergänzt diese mit Illustrationen und nennt die wissenschaftlichen Fakten. Denn sobald Frauen ejakulieren, ist dies kein Novum, sondern ein seit Jahrtausenden stattfindender Vorgang. Studien gehen davon aus, dass mehr als die Hälfte der Frauen beim Geschlechtsverkehr ejakulieren. Als Quellen für das Ejakulat kommen mehrere Drüsen in Frage, eine genaue Antwort hat die Wissenschaft bis heute nicht gefunden.

Unterscheidung zwischen Ejakulation und Squirting

Beim Squirting wird eine in der Blase angesammelte Flüssigkeit in mehreren Schüben ausgespritzt. Diese enthält verdünnten Urin, man spricht bei diesem Vorgang von einem Erguss. Die genaue Zusammensetzung des Ejakulats ist nach wie vor umstritten, ebenso der genaue Entstehungsort und der Vorgang, der die weibliche Ejakulation auslösen kann. Die Amerikanerin Deborah Sundahl beschreibt die einzelnen Vorgänge seit mehr als 15 Jahren in ihren Büchern und sie gibt Tipps und Hinweise, wie der weibliche Höhepunkt von Mann und Frau intensiv erlebt und gelebt werden kann. Wissenschaftlich geht man davon aus, dass die Skeneschen Drüsen (man nennt sie auch parautherale Drüsen) einen großen Teil der weißlich-klaren Flüssigkeit produzieren und diese ausschütten. Viele Drüsenausgänge münden in der Harnröhre, zwei andere Kanäle finden ihr Ende links und rechts neben der sogenannten Urethra-Öffnung. Man darf das weibliche Ejakulat nicht mit dem Urin der Frau verwechseln, wenngleich es ähnlich aussieht. Wissenschaftlich übersteigt die PAP-Konzentration des weiblichen Ejakulats die des Urins um ein Mehrfaches. Außerdem riecht das Ejakulat der Frau anders, es sieht anders aus und es schmeckt auch anders.

Ejakulieren ohne Reue

Frauen können genauso wie Männer ejakulieren, doch das ausgeschiedene Sekret sieht wie verwässerte Milch aus, kann tropfenweise herausgestoßen werden bzw. hoch spritzen. Das Fluid kommt aus der Harnröhre, hat aber nichts mit dem dortigen Urin zu tun. Das Wort ist in den 70er Jahren vom rein männlichen Gebrauch auf die Ejakulation der Frau übertragen worden. Deshalb gibt es bis dato nicht viele gesicherte Daten zu diesem Phänomen. Bei Untersuchungen stellte man fest, dass der Grad der weiblichen Erregung entscheidend war, ob und wie eine Frau eine Ejakulation hatte. Diese wird durch die Reizung des G-Punktes der Frau ausgelöst, doch sind sich viele Frauen nicht im klaren darüber, dass sie einen solchen Höhepunkt hatten. Man spricht vielfach von Lusttropfen und nicht von Urin, das Ejakulieren ist ein finaler Ausdruck höchster Erregung und sorgt für einen intensiven Orgasmus beim Geschlechtsverkehr.

Frauen und ihr Körper

Sobald von ejakulierenden Frauen gesprochen wird, tut man dies oftmals hinter vorgehaltener Hand, weil dieses Thema nicht gesellschaftsfähig ist. Allerdings existiert dieses Phänomen seit Menschengedenken und die alten Griechen haben sich mit diesem Thema beschäftigt. Von ejakulierenden Frauen redet man heute häufiger, weil sich Deborah Sundahl mit diesem Thema lange auseinandergesetzt hat. Man sollte beim Geschlechtsverkehr darauf achten, eine vertraute Atmosphäre zu schaffen, in der man sich als Frau geborgen und sicher fühlt, denn eine Ejakulation lässt sich durch nichts erzwingen. Wird sie erlebt, verschafft sie eine unglaublich große körperliche Befriedigung, wie sie sonst nur Männer beim Orgasmus spüren. Das Thema ist heute kein Tabuthema mehr, obwohl man nicht gerne offen darüber redet. Was passiert bei einer ejakulierenden Frau? Auf dem Höhepunkt des Orgasmus ist die weibliche Ejakulation ein sicheres Zeichen dafür, dass die Frau extrem erregt ist. Peinlich ist das nicht, eher eine Wohltat für Körper und Geist der Frau. Für erwachsene Frauen zwischen 18 und 80 ist dies eine Form der Sexualität, die belebend auf Körper und Geist wirkt und wo man mit dem Partner vertraut sein kann.

Sexualität ohne Scham und Schamgefühle

Sobald von der weiblichen Ejakulation die Rede war, tat man dies im Hinterzimmer hinter verschlossenen Türen. Das lag daran, dass es kein für die Öffentlichkeit bestimmtes Thema war, sondern einzig und allein unter Frauen besprochen wurde. Seit dem Beginn der 70er Jahre hat sich das Schritt für Schritt verbessert. Heute können Frauen offen über den weiblichen Erguss reden und davon, wie sie die Lust bei dieser Form der Sexualität empfinden. Eine Vorreiterrolle hat in diesem Zusammenhang Deborah Sundahl gespielt. Sie traute sich, das Thema öffentlich anzusprechen und sprach damit vielen Frauen aus der Seele. Denn warum sollte immer nur über den männlichen Samenerguss geredet werden, wenn Frauen in einer ähnlichen Form dies erleben und empfinden können? Der Begriff ist seit dem Altertum bekannt und schon damals wusste man um das Ejakulat, das beim Geschlechtsverkehr produziert werden konnte. Eine große Rolle spielt dabei die Harnröhre der Frau, denn aus den Ausgängen der Endabschnitte wird das weibliche Ejakulat ausgestoßen. Nicht jede Frau ejakuliert während des Höhepunktes und ebenfalls variieren Farbe und die Menge des weiblichen Ejakulats.

Ejakulation: die Lust der Frau auf ihrem Höhepunkt

Wenn ein Mann seinen Höhepunkt erreicht, gibt er sein Sperma ab. Bei einer Frau geschieht dies ähnlich, doch häufig unsichtbar. Die Skeneschen Drüsen der Frau produzieren dieses weißlich-milchige Fluid, das oft mit der Urin-Flüssigkeit verwechselt wird. Es gehört nicht zwangsläufig zum Höhepunkt der Frau dazu, bei ejakulierenden Frauen ist es so, dass diese Form der Sexualität am Ende des Geschlechtsaktes erlebt wird. Das hat bereits Deborah Sundahl beschrieben, die dem Thema eine größere Aufmerksamkeit verschaffte. Bis dahin fristete es ein Schattendasein und wurde kaum angesprochen, da es als anzüglich galt. Deborah Sundahl führte es aus der Schmuddelecke heraus und Frauen konnten offen und ehrlich in der Folgezeit bis heute darüber sprechen. Die parautheralen Drüsen produzieren das Sekret und sie sitzen in einer schwammartigen Struktur. Steigt die sexuelle Erregung der Frau an, schwillt dieser Bereich an. Man spricht vom G-Punkt der Frau. Deborah Sundahl hielt zu diesem Thema viele Vorträge und machte diese Form der Sexualität in ihren Büchern publik. Schließlich sollten Frauen laut Deborah Sundahl etwas Ähnliches erleben wie die Männer beim Akt. Bei der Menge, die bei der Ejakulation der Frau anfällt, reicht von einem kleinen Teelöffel bis hin zu einer Tasse. Sie ist von Frau zu Frau verschieden, ebenso wie die Intensität des Orgasmus, der beim Geschlechtsverkehr erlebt wird. Dieser Punkt beim sexuellen Höhepunkt hat nichts von einem spontanen Urinabgang, sondern ist die Folge des in den Skeneschen Drüsen produzierten Sekrets. Der orgiastische Moment beim Verkehr ist ebenfalls abhängig von der Psyche und dem individuellen Lustempfinden. Der Geschlechtsverkehr wird damit bereichert und er kommt der Frau und damit sogar dem Mann zugute. Viele Frauen spüren und erleben diesen Höhepunkt ganz individuell. Das geschieht alleine bzw. mit dem Partner beim Geschlechtsakt. Die Sexualität zwischen zwei Menschen wird dadurch bereichert und es kommt immer wieder zu echten orgiastischen Vergnügungen im Schlafzimmer.