Selbstbefriedigung

Selbstbefriedigung hilft die eigenen Bedürfnisse besser kennen zu lernen

Selbstbefriedigung

Sobald Jungen und Mädchen in die Pubertät kommen, entwickelt sich der Körper rasant. Das sexuelle Verlangen wird durch hormonelle Veränderungen hervorgerufen und in dieser Phase erlebt man einen enormen Drang nach Sexualität. Viele der befragten Personen berichten, dass sie ihren Körper kennenlernen und dass sich dies positiv auf den Sex mit dem Partnerin bzw. dem Partner auswirkt. Es ist nicht schlimm zu masturbieren, sondern ein normales Verlangen. Man lernt seinen Körper besser kennen und kann eigene Vorlieben entdecken. Masturbation gibt es schon seit Jahrtausenden. Am häufigsten legt man selbst Hand an sein Geschlechtsteil an. Ebenso möglich ist es, pfiffige Sexspielzeuge und praktische Masturbationshilfen zu benutzen, um am Ende zum Orgasmus zu kommen. Die erogenen Zonen werden stimuliert und auf diese Weise können sich Personen befriedigen. Neben dem Begriff der Masturbation wird bei Frauen oft das Wort Onanie benutzt. Die Bedeutung ist identisch. Manchmal kommt diese Form der Sexualität zwischen zwei Menschen vor oder sie wird als Vorspiel für den eigentlichen Geschlechtsverkehr benutzt.

Die Lust am Sex durch die Selbstbefriedigung steigern

Männer masturbieren üblicherweise, indem sie durch Bewegungen am Penis die Vorhaut vor- und zurückschieben. Dabei schwillt die Eichel an, weil Blut in den Penis gelangt. Andere Formen der Befriedigung sind eher selten, kommen aber durchaus vor. Am Schluss der Masturbation steht der finale Samenerguss bei den Männern. Die Frauen hingegen stimulieren mit ihrer Hand die empfindliche Klitoris und die Vulva. Oft wird zur Unterstützung und zur weiteren Stimulation der Klitoris ein praktischer Vibrator benutzt. Weil bei dieser Form des Sex die Frauen Hand an ihren Körper legen, kommen sie deutlich öfter zum Orgasmus als beim vaginalen Verkehr mit einem Mann. Sich zu befriedigen ist nach weltweiten Studien unter Männern weiter verbreitet als unter Frauen und es finden sich Unterschiede hinsichtlich der Häufigkeit bei den einzelnen Altersstufen. Sie nimmt mit zunehmendem Alter ab und spielt in der Adoleszenz bei den Jugendlichen eine eminent wichtige Rolle. Deshalb empfinden viele der befragten Personen die Onanie bei Männern und Frauen als etwas Normales, das auch bei der eigentlichen Sexualität hilfreich sein kann.

Durch Masturbieren zum Orgasmus kommen

Wenn man mit einem andern Menschen zusammen ist, erlebt man in der Sexualität viele unterschiedliche Stellungen. Das kann die Missionarsstellung sein, der Doggystyle oder der Analverkehr. Man spürt die andere Person und lässt sich auf diese ein. Selbstbefriedigung steht selbstverständlich auch am Anfang der sexuellen Erfahrungen, die man in der Adoleszenz bzw. im jungen Erwachsenenalter macht. War sie früher ein Tabu (vor allem ein religiös begründetes Tabu), ist sie heute anerkannt und jeder macht es sich unterschiedlich oft während einer Woche. Schließlich ist die Onanie effektiv, wenn es darum geht, zum Höhepunkt zu kommen. Das gilt für Männer, Frauen und für Jugendliche, die in ihrer Pubertät ihren Körper genauer kennenlernen. Bei der Befriedigung entstehen oftmals Bilder im Kopf, die den Akt unterstützen. Das sind Gedanken von Männern um eine Traumfrau, um den Geschlechtsverkehr mit einer jüngeren Frau bzw. Bilder von zwei sich liebenden Frauen. Auf der anderen Seite entstehen auch bei Frauen klare Bilder im Kopf, die die eigene Befriedigung unterstützen. Man sagt, dass die meisten Menschen durch die Selbstbefriedigung zum ersten Höhepunkt alleine kommen. Hier gibt es nicht allzu viele Stellungen oder Orte. Es reichen die eigene Hand bzw. ein einfaches Sextoy, mit dem man sich Befriedigung verschafft. Unterwegs, im Büro und in der eigenen Wohnung ist dies problemlos machbar. Weil man seinen Körper am besten kennt, kommt es bei den meisten Personen zum Höhepunkt, zur männlichen bzw. der weiblichen Ejakulation.

Lust empfinden, Lust gewinnen und die Partnerschaft bereichern

Viele Menschen legen heute Hand an das eigene Geschlechtsteil und sie kommen nach einiger Zeit zum Höhepunkt, War dies früher äußerst verpönt, gilt das Masturbieren der Mehrheit der befragten Personen in der heutigen Zeit als sinnvolle Ergänzung zur Befriedigung zwischen zwei Menschen. Ist ein Partner aus privaten bzw. beruflichen Gründen nicht anwesend, kann die Selbstbefriedigung ein probates Mittel sein, sich Lust zu verschaffen, ohne fremdgehen zu müssen. Der Körper wird entdeckt und dies führt in jedem Lebensalter zu einer Erhöhung der sexuellen Zufriedenheit. Selbst ältere Menschen finden es schön, wenn sie sich streicheln, die Klitoris verwöhnen und zum sexuellen Höhepunkt gelangen. Diese Form sexueller Erregung ist nicht jüngeren Menschen oder jungen Erwachsenen vorbehalten, sondern in allen Altersgruppen zu finden. Praktisch sind Spielzeuge, weil sie helfen, zum Höhepunkt zu kommen. Auf diese Weise wird die Partnerschaft in jedem Lebensalter bereichert.

Sich befriedigen ohne Scham

Sich zu befriedigen beginnt in der Pubertät, wenn junge Menschen ihren Körper kennenlernen, und endet im hohen Alter. Anders als beim vaginalen oder analen Sex handelt es sich hierbei um eine eigene Form, wie man sexuelle Befriedigung finden kann. Diese ist abhängig vom Alter und den jeweiligen Bedürfnissen von Männern und Frauen. Klassiker zur Unterstützung sind Vibratoren und Auflegevibratoren, weil sie beispielsweise die Klitoris sanft stimulieren. Daneben finden sich viele Toys, die die Handarbeit unterstützen. Man kann zur Befriedigung auch Kerzen nehmen, sie mit einem Taschentuch umwickeln und sie in den vaginalen Bereich einführen. Ebenso wie der Verkehr zwischen zwei Menschen lange andauern kann, verhält es sich mit der Befriedigung. Es muss nicht nach kurzer Zeit zu Ende sein, sondern kann viele Stunden lang andauern. Die früher oftmals zitierte Scham gibt es heute nicht mehr, weil diese Form des sexuellen Verlangens normal und nicht abwegig ist. Aus diesem Grund gilt sie vielen Singles als geeignetes Mittel, um selbstbestimmt zum Höhepunkt zu gelangen.

Masturbieren und sich dabei wohlfühlen

Bei den befragten Personen herrscht große Übereinstimmung, dass der Lustgewinn durch das eigene Handanlegen an den Körper bereichernd für die Partnerschaft ist. Es wird aber auch von Singles vorgenommen, die ohne Partner leben und bei denen das sexuelle Verlangen ebenso stark sein kann wie bei zwei Menschen, die partnerschaftlich zusammenleben. Schon früh in der Pubertät machen Jugendliche damit ihre Erfahrungen und im Erwachsenenalter wird das fortgeführt. Man kann sich währenddessen in eine andere Gedankenwelt versetzen, alles um sich herum vergessen und am Ende zum Höhepunkt kommen. Man kann dem Partner zusehen, wenn er sich sexuell stimuliert, man kann die Befriedigung aber auch in das eigene Liebesspiel sinnvoll einbauen. Nach verschiedenen Studien steigert die Befriedigung bei Männern deren Fruchtbarkeit, d.h. die Sperma-Qualität und die Quantität steigen an. In erster Linie wird dem persönlichen Sexualtrieb entsprochen und in einer Partnerschaft kann es zu einer Bereicherung des Sexlebens kommen. Aus diesem Grund gilt diese Form sexueller Erregbarkeit als äußerst fruchtbar in jedweder Hinsicht.