Erogene Zonen

Die erogenen Zonen von Frau und Mann: Wichtig für intensiven Sex

Erogene Zonen

Erogene Zonen

Liebe, Lust und Leidenschaft lassen im Verlaufe einer Partnerschaft nach, wenn man sich nicht bemüht, den Partner oder die Partnerin immer wieder aufs Neue zu entdecken. Werden die entsprechenden Körperpartien stimuliert, wird die sexuelle Erregung hervorgerufen, die bei Mann und Frau schließlich zum Orgasmus führt. Dabei sind die erogenen Bereiche bei beiden Geschlechtern nahezu gleich, denn neben den primären Geschlechtsmerkmalen gehören die Brust, das Gesicht, die Hände, Füße und auch die Kniekehlen dazu. Deshalb gilt nicht nur das Eindringen des Penis des Mannes in die Vagina der Frau als stimulierend, sondern auch die sanfte Berührung am Ohr, dem Nacken, dem Hals oder der Innenseite der Oberschenkel. Die Stimulation steigert sich im besten Fall langsam und entlädt sich im Orgasmus.

Die erogensten Zonen der Frau

Wenn es um erogene Bereiche der Frau geht, wird zunächst die Klitoris genannt. Dieses weibliche Geschlechtsteil dient ausschließlich der Lust und es ist mit doppelt so vielen Nervenenden ausgestattet wie der Penis des Mannes. Sie ist berührungsempfindlich und kann manuell von Mann oder Frau stimuliert werden. Sie liegt vier bis fünf Zentimeter vom Scheideneingang entfernt. Die Stimulation kann unterschiedlich stark erfolgen und sie wird  unterschiedlich von den Frauen empfunden. Sie ist Teil der Vulva und besteht aus einem ganzen System von Nerven und Schwellköpern. Hier befindet sich der sogenannte G-Punkt. Dieser liegt an der Vorderseite der Vagina, nur drei bis fünf Zentimeter vom Scheideneingang entfernt. Damit dieser bei der Frau in Gang gesetzt wird, muss die Scheide feucht sein. Ist sie trocken, ist die Stimulation dieser Region unangenehm für die Frau. Berührungen durch den Penisschaft oder die Erregung mit der Hand sind der Garant dafür, dass die Klitoris feucht und damit empfänglich wird. Erogene Zonen der Frau sind aber auch die Brüste. Streichelt der Mann sie, richten sich die Brustwarzen auf. Der Druck sollte dabei nicht zu groß sein, um aus Lust nicht Schmerz wird.

Erogene Bereiche von Kopf bis Fuß

Neben der in der Vulva eingebetteten Klitoris gibt es zahlreiche weitere erogene Zonen bei der Frau. Die Brüste sind dabei besonders empfindlich und sie können bei richtiger Stimulation sogar einen Orgasmus auslösen. Das kann durch sanfte Berührungen mit den Fingern, aber auch durch ein leichtes Knabbern an den Brustwarzen oder durch Zungenspiele geschehen. Denn ähnlich wie bei der Klitoris werden bei den Brüsten und den Brustwarzen die gleichen Hirnareale aktiviert. Empfindlich sind aber auch die Füße oder die Kniekehlen. Hier laufen zahlreiche Nervenenden zusammen und ein leichtes Streicheln oder eine sanfte Vibration können schon Lustgefühle bis hin zu einem Orgasmus auslösen. Ein Kribbeln löst auch das Streicheln entlang der Oberschenkelinnenseiten aus. Natürlich ist auch die gesamte Gesichtspartie empfänglich für sexuelle Reize. Das können leidenschaftliche Küsse auf den Mund sein, aber auch ein zartes Knabbern am Ohr oder unterschiedliche Berührungen an der Stirn oder im Nacken. Es gibt deshalb auch nicht die erogensten Bereiche einer Frau, sondern immer ganz individuelle Stellen, die für Frauen besonders erogen sind.

Erogene Stellen bei Mann und Frau

Wenn es um die erogenen Bereiche von Männern und Frauen geht, denkt man bei der Frau zuerst an die in der Vulva eingebettete Vagina und beim Mann an den Penis bzw. den Penisschaft. Denn diese Geschlechtsteile sind mit zahlreichen Nervenenden durchzogen, die eine Berührung direkt an die entsprechende Stelle im Gehirn weitergeben. Bei beiden Geschlechtern werden Glückshormone ausgeschüttet, die im besten Fall zum Orgasmus führen. Empfindlich beim Mann ist der Penisschaft. Ist er im entspannten Zustand schlaff, so kann er im erigierten Zustand anschwellen und größer werden. Es füllen sich die drei Schwellkörper mit Blut. Dadurch wird der Penis härter und größer, es kommt zur Erektion. Am Ende der Erektion kommt es schließlich zur Ejakulation des Spermas. Danach entspannt sich der Penisschaft wieder, er schrumpft auf seine ursprüngliche Größe zusammen. Ähnlich wie die Klitoris ist auch der Penis mit einer Vorhaut versehen. Daneben findet sich hier auch noch das Vorhautbändchen, das Frenulum. Dieses gehört zu den bedeutendsten erogenen Bereichen. Das Frenulum ist das Bindeglied zwischen der Vorhaut und der Mukosa der Eichel. Das Frenulum ist die empfindlichste Stelle am Penis und bei der Erektion und der Ejakulation spielt dieses Teil eine enorm wichtige Rolle.

Die erogenen Zonen - von Nervenenden durchzogen

In der Vulva der Frau kommen alle äußeren primären Geschlechtsorgane zusammen. Diese Zone wird von vielen Nervenenden durchzogen und gilt als sehr empfindlich - ganz gleich, ob durch Berührungen oder wenn der Penis des Mannes in die Vagina der Frau eindringt. Zu den erogensten Stellen gehört aber auch der Rücken. Viele unterschiedliche Nerven durchziehen diesen Körperteil, der ganz besonders gut für das Vorspiel beim Sex geeignet ist. Eine Rückenmassage ist dabei wohltuend, aber auch das einfache Streicheln. Ebenso verhält es sich mit dem Bauch. Ein leichter Druck auf den Nabel, aber auch der Stimulus mit der Zunge kann sich förderlich auswirken. Ein Klassiker ist schließlich der Po. Dabei reicht die Palette von leichtem Streicheln bis hin zum Analsex. Denn nicht nur der Geschlechtsverkehr, auch Petting, Masturbation oder ein einfacher Kuss gehören zu den sexuellen Praktiken zwischen zwei Menschen dazu. Natürlich ist jede erogene Zone von Mann oder Frau auch davon abhängig, in welcher Stimmung sich die beiden Personen befinden. Denn es kommt nicht zwangsläufig zu einer sexuellen Befriedigung, wenn bestimmte Stellen stimuliert werden.

Erogene Stellen zur Steigerung der sexuellen Lust

Die sexuellen Lust lässt sich bei Männern und Frau steigern, wenn man die richtigen Stellen kennt, an denen es zu einer solchen Luststeigerung kommen kann. Dabei unterscheiden sich die beiden Geschlechter zwar nicht zu viel voneinander, dennoch gibt es leichte Unterschiede. Grundsätzlich dauert die Erregung bei Frauen länger als bei Männern und der Orgasmus bei Frauen dauert in der Regel länger als bei Männern. Während es klar sichtbare erogene Zentren wie den Penis und die Vulva gibt, finden sich noch zahlreiche weitere Stellen, die sich lustfördernd auswirken können. Denn der gesamte Körper ist nichts anderes als eine große Lustfläche, die man nur geschickt zu aktivieren wissen muss. Dabei ist jeder Körper anders und Lust wird nicht bei allen Frauen oder Männern gleich empfunden. Während bei einigen Frauen eine leichte Berührung schon ausreicht, müssen bei anderen Frauen schon stärkere Erregungen stattfinden. Wichtig ist in jedem Fall ein harmonisches Miteinander, denn das garantiert eine hohe sexuelle Zufriedenheit bei beiden Partnern. Die erogenen Zentren von Männern und Frauen können lange stimuliert werden und beide Parteien kommen zum Orgasmus, dem finalen Ende beim Geschlechtsverkehr.